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Impuls zum Friedenslicht: ein Netz, das alle verbindet

Statt der Aussendungsfeier zum Friedenslicht gibt's dieses Jahr einen Impuls für zuhause.

Leider können wir aufgrund der hohen Fallzahlen in diesem Jahr keine Aussendungsfeier zum Friedenslicht veranstalten. Stattdessen kannst Du dir den Impuls zum Friedenslicht dieses Jahr nach Hause holen. Der Schweinfurter Pfadfinderstamm "Tokwon" hat zwei Texte, ein Gebet, ein Bild und ein Lied zusammengestellt und wir dürfen euch das Material dankenswerterweise zur Verfügung stellen. Scrolle einfach nach unten und gehe die 5 Einheiten in Ruhe und der Reihe nach durch. Alternativ kannst Du dir die 5 Stationen auch als eine gesammelte pdf-Datei herunterladen. Du findest die Datei ganz unten am Ende der Seite. Viel Freude!


Gebet
Gott, wir suchen Frieden:

Für die Menschen in unserem Land.

Für die Menschen in der ganzen Welt.

Wir suchen Frieden mit allem auf dieser Welt.

Wir suchen Frieden zwischen den Religionen.

Wir suchen Frieden zwischen katholischen und evangelischen Christen.

Wir suchen Frieden in unseren Gemeinden. Wir suchen Frieden in unserer Kirche.

Wir suchen Frieden miteinander.

Wir suchen Frieden mit uns selbst.

Wir suchen Frieden mit dir.

Wir sehen, dass viele Menschen dich vergessen haben.

Aber wir merken: Du bist da.

Wir sehen Zeichen von dir.

Gott, wir danken dir für alle, die sich für Frieden einsetzen.

Für alle, die sich für Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen.

So lass uns Menschen werden, die das Leben lieben und den Frieden suchen.

Amen.

von Alicia Hindriks (gekürzt)

Zur langen Version mit Video geht's hier.


Friedensnetz (hier geht's zum Musikvideo)
1. Jeder knüpft am eignen Netz,
Versucht rauszuholen, was zu holen ist.
Wer denkt da an Frieden? Wer denkt an Shalom?
Wer denkt da an Frieden? Wer denkt an Shalom?


Refrain:
Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an,
Wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz! (2x)

2. Jeder fängt ins eigne Netz,
Versucht einzufangen, was zu fangen ist.
Wer denkt da an Frieden? Wer denkt an Shalom?
Wer denkt da an Frieden? Wer denkt an Shalom?

Refrain

3. Einer hängt im fremden Netz,
Versucht noch zu retten, was zu retten ist.
Er denkt an den Frieden. Er denkt an Shalom.
Er denkt an den Frieden. Er denkt an Shalom.

Refrain

4. Wir zappeln im alten Netz,
Versuchen zu tragen, was zu tragen ist.
Wir suchen den Frieden. Wir suchen Shalom.
Wir suchen den Frieden. Wir suchen Shalom.

Refrain

5. Wir knüpfen ein neues Netz,
Verbinden, was für Frieden ist.
Wir bringen den Frieden. Wir bringen Shalom.
Wir bringen den Frieden. Wir bringen Shalom.

Refrain


Spinnennetz
Betrachte einmal in Ruhe das Bild vom Spinnennetz.

Du findest es oben am Rand dieser Website, indem Du auf das Plakat zum Friedenslicht klickst. Das Plakat vergrößert sich. Klicke nun nochmals auf das Plakat und es erscheint ein Foto von einem Spinnennetz.

  •  Was fällt dir auf?
  • Ist das Netz für dich verankert oder schwebt es frei?
  • Was berührt oder verwirrt dich an diesem Bild
  • Wie sieht es bei dir aus wo bist du verankert?
  • Welche „Fäden“ halten dich?
  • Wo schwebst du vielleicht auch in der Luft?
  • Was fällt dir sonst noch zu dem Bild ein?

Halte noch einmal kurz inne und gehe dann weiter.


Wir sind das Licht der Welt!
Aus Bethlehem kommend, verbreitet ein Licht seinen Schein über die ganze Erde. Von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, von Tür zu Tür und von Herz zu Herz leuchtet diese doch so kleine Flamme und erhellt die Dunkelheit, um uns vor allem in dieser schweren Zeit zu sagen – „Du bist nicht allein.“ Und mit dem Weiterreichen des Lichts sind wir dazu eingeladen aufeinander zuzugehen, unsere Unter-schiedlichkeit zu überwinden und uns symbolisch die Hände zu reichen, denn „Wir sind nicht allein“! So wird dieses kleine Licht zu einem Symbol für Gemeinschaft, Hoffnung und Zuversicht – drei Dinge, die vor allem heute, in der Zeit von Einsamkeit, Existenzangst und gesellschaftlicher Spaltung, einen enormen Wert für uns Men-schen in Deutschland und auf der ganzen Welt haben. Wenn wir dieses Licht und das, wofür es steht, hinaustragen und die Botschaft leben und weitergeben, dann sind auch wir Teil des Lichts, dann sind wir das Licht der Welt.
Coronakrise, Hungersnöte, Klimakatastrophe, politische Verfolgung, religiöse Hetze, Extremismus, Kriege, Fremdenhass, Heimatflucht
Allein kann das kleine Licht diese aktuellen Probleme in der Welt nicht lösen, aber weitergereicht, als Zeichen des Friedens, wächst die Kraft dieses Lichts ins Unermessliche. Darum nehmt das Feuer in euer Herz auf, gebt die Flamme weiter, denn wir sind das Licht der Welt.


Eine kleine Flamme
Die letzten Monate und Jahre waren eine ungewöhnliche und schwierige Zeit für uns alle; umso wichtiger waren alle Personen, die immer bei uns waren: Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen und viele mehr. Und ohne, dass wir das vielleicht gemerkt haben, hat jeder dieser Menschen in unserem Herzen eine kleine Flamme entzündet. Durch ein Lächeln, durch aufmunternde Worte, durch eine Umar-mung, durch ein gutes Gespräch oder so viele andere schöne Mo-mente wurde uns diese Flamme geschenkt. Diese kleine Flamme wärmt uns und scheint hell für uns, sie steckt voller Leben und sagt uns: „Du schaffst das!“ Auch wir haben anderen Menschen vielleicht eine solche kleine Flamme geschenkt…
„Wann habe ich das letzte Mal meinen Gegenüber bewusst angelä-chelt?“
„Wann habe ich zuletzt ein Kompliment verteilt?“
„Habe ich in letzter Zeit einmal von ganzem Herzen ‚Danke‘ gesagt?“

„Und wie hat sich all das für mich angefühlt?“
Anderen eine Freude bereiten, ihnen eine kleine, helle Flamme zu schenken, ist auch etwas, dass uns glücklich macht. Denn jedes Mal, wenn wir anderen eine kleine Flamme schenken, wird auch unser Licht immer ein kleines bisschen größer und leuchtet heller als davor.


Wir hoffen, dass Dir der Impuls zum Friedenslicht gefallen hat und wünschen Dir und deinen liebsten eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Das Team der Regio